Bundesarbeitsgemeinschaft FREIE WÄHLER Senioren kritisieren die aktuellen Gesundheitsreformen als unzureichend

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Mit Carsten Linnemann tritt ein neuer Gesundheitsminister sein Amt an. Er hat eine Mammutaufgabe vor sich. Die Vorschläge der Kommission gehen am Wesentlichen vorbei: Zentral wäre die Übernahme der Kosten für versicherungsfremde Leistungen. Der Bund muss der GKV für diejenigen, die keine Beiträge zahlen, aber Leistungen erhalten, die vollständige Summe erstatten. Bei einer Stabilisierung aus Steuermitteln würden alle (auch Beamte, Selbstständige, Abgeordnete usw.) einbezogen werden. Würden die Kosten vollumfänglich erstattet, wären laut aktuellen Berechnungen sogar Beitragssenkungen möglich!
Eine weitere große Baustelle ist das Problem der Zwei-Klassen-Medizin: gesetzlich und privat. Aktuell werden junge Menschen mit niedrigen Beiträgen in die private Krankenversicherung gelockt, um sie dann im Alter abzukassieren. Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oder ein Wechsel der privaten Krankenversicherung ist im Alter kaum möglich. Trotz der Beitragsrückstellungen und dem damit verbundenen Versprechen, die Beiträge im Alter stabil zu halten, steigen die Beiträge drastisch an. Allein in den letzten sieben Jahren stiegen die Beiträge um bis zu 70 Prozent auf 1.400 Euro pro Monat. Die Bundesarbeitsgemeinschaft FREIE WÄHLER Senioren fordert, dieses Problem endlich aufzugreifen und die Herausforderungen im Hinblick auf die unzureichenden Alterungsrückstellungen aktiv anzugehen.
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