Kampagne „SICHER. ÜBERALL.“: FREIE WÄHLER Frauen fordern bundesweiten Staatsvertrag und digitale Notrufsysteme gegen steigende Gewalt

Inhalte
Moderner Opferschutz: Schutz im 21. Jahrhundert
Gewalt gegen Frauen ist kein lokales Randphänomen: Sie findet zu Hause, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum und zunehmend im digitalen Netz statt.
Die Lage ist alarmierend. Das belegen die Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA). Im Jahr 2024 registrierte das BKA-Bundeslagebild 187.128 weibliche Opfer häuslicher Gewalt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 3,5 Prozent. Rechnerisch sind das täglich mehr als 500 betroffene Frauen. Die ist dabei noch gar nicht eingerechnet und liegt weitaus höher.
Drei innovative Kernforderungen für den Bund
Die BAG FREIE WÄHLER Frauen fordert für Deutschland konkrete, flächendeckende
Lösungen:
- Bund-Länder-Staatsvertrag statt Flickenteppich: Die Sicherheit von Frauen darf nicht vom Wohnort abhängen. Ein verbindlicher Staatsvertrag muss die Finanzierung von Frauenhäusern und Beratungsstellen bundesweit gesetzlich garantieren.
- „Digitaler Notknopf“ in Alltags-Apps: Reichweitenstarke Anwendungen (z. B. Banking- oder ÖPNV-Apps) sollen diskrete Hilferufe integrieren. Ein unauffälliger Klick muss genügen, um Geodaten verschlüsselt an Notdienste zu senden.
- Aufklärungskampagne zu „Coercive Control“: Warnsignale für psychische Gewalt und Kontrollverhalten müssen über QR-Codes auf Kassenzetteln und in Behörden sichtbar gemacht werden – direkt verknüpft mit einer anonymen Chat-Beratung.
Hinsehen. Zuhören. Handeln. – Ein Appell an die Bundespolitik
Die Bundesvorsitzende der BAG FREIE WÄHLER Frauen, Silvia Zschocke, erklärt hierzu:
„Mehr als 500 registrierte Opfer jeden einzelnen Tag, das ist kein statistischer Zustand, das ist ein bundesweiter Notstand. Wir dürfen nicht zulassen, dass das eigene Zuhause, der Arbeitsplatz oder das Internet für Frauen zum dauerhaften Sicherheitsrisiko werden. Die Bundespolitik muss den Opferschutz endlich aus der föderalen Zersplitterung holen.
Wir brauchen keinen Flickenteppich bei der Finanzierung von Frauenhäusern, sondern einen verbindlichen Staatsvertrag und moderne, digitale Schutzschirme. Sicherheit darf in Deutschland weder vom Wohnort noch vom Geldbeutel abhängen. Wegsehen ist keine Option mehr: Hinsehen, Zuhören und Handeln müssen das Fundament unseres Rechtsstaates sein.“
Mit der Initiative „SICHER. ÜBERALL.“ setzen die FREIEN WÄHLER Frauen ein klares Zeichen: Jede Frau hat das Recht, überall sicher zu leben. Die Politik steht in der Pflicht, jetzt zu handeln.
Über die Kampagne:
Die bundesweite Kampagne „SICHER. ÜBERALL.“ der BAG FREIE WÄHLER Frauen startet im Vorfeld des 25. November 2026 (26.10.26 Beginn und endet am 10.12.26) und umfasst Informationsangebote im Netz, politische Initiativen auf Bundes- und Landesebene.
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