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Ländlicher Raum
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Wolfsangriff in Hamburg: FREIE WÄHLER fordern konsequente, bundesweite Bejagung

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Ein Wolf hat im Hamburger Bezirk Altona eine Frau gebissen und im Gesicht verletzt. In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere tausend Wölfe mit steigender Tendenz. Gerechnet auf die Fläche hat Deutschland sogar die höchste Wolfsdichte weltweit! Durch ihre ungehemmte Ausbreitung gefährden Wölfe zunehmend unsere Weidewirtschaft und die Hochwasser-Deiche, zu deren Pflege Schafe eingesetzt werden. Immer öfter tauchen Wölfe in Dörfern und Städten auf. Die FREIE WÄHLER fordern daher seit Jahren ein wirkungsvolles Wolfsmanagement inklusive Bejagung. Dies wurde jedoch durch politischen Unverstand und gezielte Kampagnen von Wolfsunterstützern bis heute verhindert.

Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender der FREIE WÄHLER und bayerischer Jagdminister, sieht mit dem Angriff in einer Großstadt eine weitere Eskalationsstufe erreicht: „Nach vermehrten Wolfssichtungen in Dörfern und auf Spielplätzen bundesweit müssen nach dem Angriff in Hamburg endlich konsequent die neuen Möglichkeiten des Jagdrechts zum Einsatz kommen. Wölfe in und nahe Siedlungen müssen konsequent erlegt werden, um Gefahren für Haustiere und Menschen zu reduzieren und die Scheu der Wolfspopulation vor dem Menschen wieder herzustellen. Am Ende ist auch nicht auszuschließen, dass Wölfe Tollwut oder andere Krankheiten mit sich tragen. Vor kurzem hat ein tollwutkranker Hund, der aus Russland importiert wurde, seine Besitzerin in Rheinland-Pfalz gebissen. Das an Hamburg angrenzende Niedersachsen ist das Bundesland mit den meisten nachgewiesenen Wolfsrudeln. In unseren dicht besiedelten Kulturlandschaften muss der Wolf endlich mit Vernunft und Augenmaß gemanagt anstatt weiter gehätschelt werden. Zum Schutz der Weidetierhaltung oder wenn sich Wölfe in der Nähe von menschlichen Siedlungen aufhalten, muss unverzüglich eingegriffen werden. Eine weitere Ausbreitung des Wolfes muss gestoppt werden, auch im Interesse der Art Wolf selbst, die ansonsten aufgrund Überpopulation immer mehr an innerartlicher Konkurrenz leidet, von Parasiten wie Räudemilben befallen wird oder eben wieder von Tollwut als Notbremse der Natur reguliert wird, was aber ein Drama in unserer dichtbesiedelten Landschaft auch für die Menschen und Haustiere wäre.“

In Niedersachsen ist die Zahl der Wolfsrudel innerhalb von nur 15 Jahren auf über 60 angewachsen. Insgesamt wurden 63 Wolfsterritorien erfasst. Auch in Hamburg rücken die Wölfe seit Jahren in den ländlichen Teilen Hamburgs näher an die Stadt heran. In den vergangenen sieben Jahren gab es in der Hansestadt laut Umweltbehörde insgesamt 17 Hinweise auf Wölfe, die sich auch offiziell bestätigen ließen.

„Der Wolf muss in alle Landesjagdgesetze aufgenommen werden. In Bayern haben wir den Weg für eine Bejagung des Wolfes freigemacht. Der Wolf sollte künftig so bejagt werden können, wie es nötig ist, ohne die Art an sich zu gefährden. Ich hoffe, dass uns nicht wieder Juristen dazwischen pfuschen. In Regionen, in denen der Wolf besonders problematisch ist, sollen Wölfe unbürokratischer und rechtssicherer erlegt werden. Im Sinne unserer Landwirtschaft und Tierhalter müssen wir das tun, was die Vernunft fordert: Wir müssen den Wolf wie viele andere Tierarten durch Jäger managen – nicht ausrotten, aber auch nicht zum goldenen Kalb erklären. Hamburg sollte vor dem Hintergrund des gestrigen Angriffs nachziehen“, so Aiwanger.


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