Junge Generation darf nicht zum Finanzierungsmodell des Staates werden

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Die Bundesvorsitzende der Jungen Freien Wähler, Lisa-Marie Jeckel, warnt angesichts der aktuellen politischen Diskussionen über eine mögliche Mehrwertsteuererhöhung, die Abschaffung des Ehegattensplittings sowie ein Ende der beitragsfreien Mitversicherung für nicht berufstätige Ehepartner vor erheblichen Belastungen für junge Menschen, Familien und die Mittelschicht.
„Gerade junge Menschen stehen heute vor enormen finanziellen Herausforderungen: hohe Mieten, hohe Baukosten, steigende Lebenshaltungskosten und gleichzeitig eine unsichere Rentenperspektive. Wer in dieser Situation über Steuererhöhungen und den Abbau familienpolitischer Leistungen nachdenkt, verschlechtert die Zukunftschancen einer ganzen Generation“, erklärt Jeckel.
Viele junge Menschen arbeiteten, zahlten Steuern und Sozialabgaben, versuchten, sich etwas aufzubauen, Eigentum zu erwerben oder eine Familie zu gründen. Gleichzeitig würden aber immer neue finanzielle Belastungen diskutiert. „Die junge Generation hat zunehmend das Gefühl, dass sich Leistung nicht mehr lohnt. Wer arbeitet, spart und Verantwortung übernimmt, darf nicht ständig derjenige sein, der am Ende alles bezahlt“, so Jeckel.
Die Jungen Freien Wähler fordern daher:
- keine Erhöhung der Mehrwertsteuer,
- den Erhalt des Ehegattensplittings,
- den Erhalt der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern,
- sowie eine konsequente Überprüfung und Priorisierung der Staatsausgaben statt immer neuer Belastungen für die Bürger.
„Die aktuellen Diskussionen zeigen ein grundlegendes Problem: Immer wenn dem Staat Geld fehlt, wird zuerst darüber gesprochen, wie man die Bürger stärker belastet – und nicht darüber, wo der Staat sparen kann. Diese Denkweise muss sich ändern.“
Steuer- und Sozialpolitik müsse sich daran orientieren, Leistung zu ermöglichen, Familien zu stärken und jungen Menschen Perspektiven zu geben. Dazu gehörten die realistische Chance auf Eigentum, die Möglichkeit zur Familiengründung sowie Planungssicherheit bei Steuern und Abgaben.
„Nicht die Bürger haben ein Einnahmeproblem – der Staat hat ein Ausgabenproblem. Wir brauchen eine Politik der Vernunft, des Augenmaßes und der Verantwortung gegenüber der jungen Generation, die die Entscheidungen von heute morgen bezahlen muss“, betont Jeckel abschließend.
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