Auf dieser Website werden Daten wie z.B. Cookies gespeichert, um wichtige Funktionen der Website, einschließlich Analysen, Marketingfunktionen und Personalisierung zu ermöglichen. Sie können Ihre Einstellungen jederzeit ändern oder die Standardeinstellungen akzeptieren.
Cookie Hinweise
Datenschutzregelung
Uighuren.jpg

Menschenrechte werden nicht verhandelt: Das Schicksal der Uighuren im Schatten des EU-China Investitionsabkommens

Online-Veranstaltung

  • 2021-06-11 von 13:00 bis 14:30 Uhr
  • Livestream auf Facebook, Twitter und YouTube

Mit Blick auf China stehen wir auch in diesem Jahr wieder vor zahlreichen Herausforderungen. Denn während der Handel durch gegenseitige Investitionen ausgebaut wird, dauert das Leiden der uighurischen Minderheit in Xinjiang an - und das schon seit Jahren. Das Europäische Parlament hat mit dem Einfrieren des EU-China Investitionsabkommens (CAI) bereits eine starke Position zu diesen Menschenrechtsverletzungen eingenommen. 

Gleichzeitig werden die Verbrechen gegen die Uighuren mittlerweile in mehreren nationalen Parlamenten thematisiert. Das Festhalten der Bundesregierung am Investitionsabkommen wirft jedoch die Frage auf: Sind Menschenrechte für Deutschland im Umgang mit China verhandelbar? 

Als Europas größte Volkswirtschaft ist Deutschland einer der Hauptakteure, die China dazu drängen können, die Gräueltaten gegen das uigurische Volk zu beenden, sowohl im bilateralen Dialog mit der chinesischen Regierung als auch multilateral über die EU und die UN. In den letzten Jahren hat die deutsche Regierung jedoch gezögert, Chinas Menschenrechtsverletzungen zu verurteilen. Stattdessen hat die deutsche Regierung den wirtschaftlichen Beziehungen zu China, einer wichtigen Säule des deutschen Wohlstands, weitgehend Priorität eingeräumt.

Es ist an der Zeit, dass Deutschland auf der Grundlage seiner Grundwerte substanzielle Maßnahmen ergreift, um sich nachhaltig für die Notlage der Uiguren zu engagieren, indem es rote Linien zieht und die chinesische Regierung für ihre Gräueltaten zur Verantwortung zieht! 

Im Mittelpunkt der überparteilichen online Diskussion steht der Austausch mit Qelbinur Sidik, einer Augenzeugin der Verbrechen an den Uighuren, die ihre persönliche Erlebnisse innerhalb der Internierungslager schildern wird. Sie ist eine von wenigen Personen, die über ihre Erfahrungen in einer Einrichtung des riesigen Netzwerks von Internierungslagern in der nordwestchinesischen autonomen Region Xinjiang-Uigurien (XUAR) berichtet, wo die Behörden seit Anfang 2017 vermutlich bis zu 1,8 Millionen Uighuren und andere muslimische Minderheiten gefangen halten. 

Zudem wird der Sozialanthropologe und Xinjiang Experte Dr. Adrian Zenz über die neusten Forschungserkenntnisse in diesem Bereich informieren.

Die Links zum Livestream lauten wie folgt:

Facebook: https://www.facebook.com/EnginEroglu.FREIEWAEHLER/posts/1455721324766733

Twitter: https://twitter.com/i/broadcasts/1lPJqXVVZolGb

Youtube: https://youtu.be/GWOaS-Y3jms

 

Zurück zur Übersicht