Bundesmitgliederversammlung in Geiselwind

Bundesmitgliederversammlung der FREIEN WÄHLER in Geiselwind

Geiselwind. Auf der heutigen 14. Bundesmitgliederversammlung der FREIEN WÄHLER in Geiselwind haben die 249 Delegierten sich mit großer Mehrheit für die Wiederwahl von Hubert Aiwanger als Bundesvorsitzenden ausgesprochen. Von den abgegebenen gültigen 238 Stimmen entfielen 210 auf den Agraringenieur und Bayrischen Landtagsabgeordneten.

Als stellvertretende Bundesvorsitzende wurden Manfred Petry (Rheinland-Pfalz), Gregor Voht (Schleswig-Holstein), Dr. Otto Bertermann (Bayern), Rudolf Schulz (Hessen) und Gabi Schmidt (Bayern) gewählt. In der Funktion des Schriftführers wird Tobis Gotthardt (Bayern) dem Bundesvorstand angehören. Als Schatzmeisterin wurde Christa Hudyma (Nordrhein-Westfalen) im Amt bestätigt. Als jugendpolitischer Vertreter wurde Michael Schultheis (Bayern) wiedergewählt.

Im Mittelpunkt der ersten Bundesmitgliederversammlung nach der Bundestagswahl stand unter anderem die Wahlnahlese sowie die zukünftige thematische und strukturelle Ausrichtung der Bundespartei. „Um künftig besser in der Fläche wirken zu können, müssen in der nächsten Legislaturperiode große Anstrengungen zum weiteren Aufbau unserer Landesvereinigungen betrieben werden“, so der wiedergewählte Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger. „Als sozial-wertkonservative Kraft konnten wir mit unserer thematischen Ausrichtung beim Wähler Vertrauen aufbauen. Als stärkste außerparlamentarische Opposition werden wir in den nächsten vier Jahren die Arbeit der Berliner Parteien kritisch-konstruktiv begleiten. Wir verstehen uns als Verantwortungspartei, die Politik für den Bürger und nicht Konzerne betreibt. Das Wahlergebnis und der Zuspruch aus der Bevölkerung sind für uns ein klares Signal für die Bundestagswahl 2021. Deutschland braucht eine unabhängige Kraft der Mitte“

Auf dem Parteitag in Geiselwind stand thematisch die Resolution „Familien stärken – Zukunft sichern“ im Mittelpunkt, welche von der Mehrheit der Mitglieder verabschiedet worden ist. Zentrale Forderungen der Resolution sind die bundesweite Abschaffung der Kinderbetreuungsgebühren, die nachhaltige Stärkung des Hebammenberufes sowie die Angleichung der Mütterrente für Frauen mit vor 1992 geborenen Kindern.