VW-Skandal, Betrug der Manager nicht auf Kosten der Mitarbeiter abwickeln

Bundesvize Gabi Schmidt: VW-Management hat Industriestandort Deutschland weltweit in Misskredit gebracht

Stellvertretende Bundesvorsitzende Gabi Schmidt

Durch den Betrug des VW-Management wurde der Industriestandort Deutschland weltweit in Misskredit gebracht, unter diesem schlechten Ruf leidet die gesamte Wirtschaft Deutschlands.  Wichtige Tugenden wie Ehrlichkeit oder soziale Gerechtigkeit scheinen bei den VW-Vorständen und den Aktionären keine Rolle mehr zu spielen. Beschämend ist das Verhalten der SPD Landesregierung von Niedersachsen als einer der Hauptaktionäre. Statt für Offenheit und Aufklärung des Skandals zu sorgen, wird hier verschleiert und vertuscht.  Auf Kosten der Arbeitnehmer, mit massiver SPD-Schützenhilfe

Gerade verkündet VW, dass 23.000 Arbeitsplätze abgebaut werden soll, davon ca. 20.000 in Deutschland. Hier trifft wieder es die Schwächsten, Zeitarbeiter und Leiharbeiter welche schon immer mit schlechteren Löhnen und Arbeitsverträgen ohne zukunftsorientierten Aussichten zu kämpfen haben. Heuern und feuern der Kleinen, während die Manager feiern und sich keiner Schuld bewusst sind.

Ein weiterer Skandal ist, dass ein großer Teil der VW-Strafzahlungen in den USA als Unternehmensausgaben steuerlich geltend gemacht werden kann und von Deutschland bzw von den vielen Millionen deutschen Steuerzahlern getragen werden. 2013 zahlte der Konzern noch 4.600.000.000 € (4,6 Milliarden) Steuern an die Bundesregierung, für 2014 ohne Rücklagen für die Strafzahlungen 4.300.000.000 € (4,3 Milliarden).

Auf Antrag der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Gabi Schmidt verabschiedete der Länderrat der FREIEN WÄHLER in seiner Sitzung am 19.11. in Hannover folgende Forderungen:

  1. Sicherung der Arbeitsplätze in Deutschland.
  2. Entschädigung auch der deutschen Kunden von VW, entsprechend der Vereinbarung in den USA.
  3. Aufklärung der Öffentlichkeit, in wie weit Aufsichtsräte und Vorstände der SPD Landesregierung in den Skandal verwickelt sind bzw ob diese ihre Pflichten vernachlässigt haben.
  4. Aufklärung über das Verhalten der zuständigen Bundesministerien im Bereich der Aufklärung des Skandals und Vernachlässigung der Kontrollpflichten, im besonderen des Umweltbundesamtes.
  5. Strafrechtliches Untersuchungsverfahren gegen Vorstand und Management von VW einleiten.
  6. VW-Vorstand persönlich haftbar machen!
  7. Aufstellung aller Kosten für die deutschen Steuerzahler, Leistungen aus dem SGB, Steuerausfall und eventuelle Unterstützung durch Bund und SPD- Landesregierung Niedersachsen!