TTIP-Leaks: FREIE WÄHLER zu geheimen Dokumenten

Aiwanger fordert zum Widerstand gegen Freihandelsabkommen auf

München: Die Befürchtungen der FREIEN WÄHLER, dass durch CETA und TTIP europäische Standards massiv unter Druck geraten, scheinen sich ganz offensichtlich zu bestätigen. Laut aktueller Medienberichte sei gerade die europäische Landwirtschaft in ihrer Existenz bedroht.

“Das müssen wir verhindern. Wir liegen mit unseren Aktionen Volksbefragung und Volksbegehren zu CETA/TTIP völlig richtig“, so der Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger und fordert für die Interessen unserer Heimat einzustehen. „Wir müssen die Meinung der Bürger ernst nehmen. Das bedeutet: CETA und TTIP stoppen!“

Umfragen zeigen ganz deutlich: Eine Mehrheit der Deutschen lehnt TTIP & Co. ab.

„Es ist ein Skandal, dass die Europäische Union diesen höchst umstrittenen Abkommen trotzdem zustimmen will“, sagt Hubert Aiwanger.

Damit könnten US-Agrarrohstoffe und Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Organismen enthalten, einfacher auf den europäischen Markt gebracht werden – und das ohne Überprüfung, ob diese schädlich sind oder nicht. Des Weiteren droht Washington damit, Exporterleichterungen für die europäische Autoindustrie zu blockieren, um im Gegenzug zu erreichen, dass die EU mehr US-Agrarprodukte abnimmt.

Die FREIE WÄHLER EU-Parlamentarierin Ulrike Müller will zu den TTIP-Leaks jetzt Antworten von EU-Kommissar Phil Hogan.

„Unsere Standards im Verbraucherschutz stehen für mich ebenso wenig zur Debatte wie der soziale Bereich“, bekräftigt die Europaabgeordnete erneut.