Speyer: FREIE WÄHLER: Kein gläserner Patient, keine E-Card

Die Mitglieder des Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege

Die Ausbildung für Pflegeberufe, die Speicherung von Patientendaten, Antibiotikaresistenzen, Sterbehilfe – ein komplexes Programm, mit dem sich der Bundesfachausschuss für Gesundheit und Pflege der FREIEN WÄHLER auseinander gesetzt hat.

„Ein großes Problem der Pflege ist die schlechte Bezahlung“, so der FREIE WÄHLER Spitzenkandidat in Rheinland-Pfalz, Dr. Reinhard Mohler. „Das Geld ist vorhanden, es muss nur richtig eingesetzt werden“, ergänzt seine FREIE WÄHLER Kollegin, Dr. Marianne Schammert.

Engagiert diskutiert wurde das Thema rund um die geplante Einführung der E-Card. „Mit der E-Card verliert der Patient die Kontrolle über seine Daten". Die FREIEN WÄHLER wollen, dass der Patient Herr seiner Daten bleibt und lehnen die E-Card ab. Einig ist man sich darin, dass das Handelsabkommen TTIP verhindert werden muss. Die Einfuhr amerikanischer Produkte, wo der Einsatz von Antibiotika und Hormonen zur Wachstumsförderung erlaubt ist, sei gefährlich für unser Gesundheitssystem.

Emotional debattierten die Ausschussmitglieder das Gesetz zur Sterbehilfe.

„Wir bekommen viele Anfragen dazu“, so der Ausschussvorsitzende Dr. Otto Bertermann. Statt lebensbeendende Maßnahmen zu diskutieren, fordern die FREIEN WÄHLER mehr Aufklärung. Die Bevölkerung wisse viel zu wenig über Hospizmedizin oder die Behandlung mit Schmerzmitteln. „Die Lebensqualität muss bis kurz vor dem Tod auch lebenswert erhalten werden“, so Dr. Otto Bertermann.

 

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