Neue Plagiatsaffäre?: AfD – Abschreiben für Deutschland

FREIE WÄHLER halten AfD für überflüssig

FREIE WÄHLER halten AfD für überflüssig

Der Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER NRW und Bundesvize, Rüdiger Krentz (Detmold), fordert die AfD auf, auf eine Teilnahme an der Bundestagswahl zu verzichten.

Die Gründer der AfD hatten im Vorfeld ihrer Parteigründung versucht, die FREIEN WÄHLER zu bewegen, auf den Antritt zur Bundestagswahl zu verzichten. Begründung: Die eurokritischen Kräfte sollten sich nicht spalten. Genau das ist nun der Grund, warum die AfD auf die Kandidatur verzichten sollte. Die AfD erfüllt die eigenen Erwartungen nicht. Nach einem kurzen Aufflackern in Talkshows und Umfragen ist die Neugründung auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Die AfD verfolgte kurz nach der Gründung die Rückkehr zur DM. Davon will sie nun nichts mehr wissen und fordert in der Euro-Krise eine Woche dies und in der anderen Woche jenes. Viele Landesverbände zerfleischen sich.

Krentz: "Wir sind gegen die Aneinanderreihung von Rettungsschirmen, jedoch nicht für die Abschaffung des Euro sondern wie die deutsche Mehrheit für das Parallelwährungssystem. Wenn die AfD sich nun auf die Positionen der FREIEN WÄHLER zurückzieht, ist die AfD verzichtbar."

Die FREIE WÄHLER sind bundesweit eine kommunalpolitische Größe und seit 5 Jahren drittstärkste Kraft im bayrischen Landtag. Themen der FREIEN WÄHLER sind vorrangig die Stärkung der Demokratie durch eine breite Bürgerbeteiligung, Verlagerung politischer Verantwortung in die Regionen und die Kommunen, bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen, Verbesserung regionaler Strukturen und regionaler Märkte, vereinfachtes Steuersystem (angelehnt an Kirchhoff).

Die FREIEN WÄHLER beobachten bereits seit Wochen, dass die AfD für ihr Programm dreist bei den FREIEN WÄHLERN wortwörtlich abschreibt, sei es zum Steuersystem, zu bundeseinheitlichen Bildungsstandards oder aber mit der Botschaft "Politik mit gesundem Menschenverstand", die die FREIEN WÄHLER schon seit Jahren nutzen.

Ein 65 Seiten starkes Bundestagswahlprogramm, erfolgreiche Politik vor Ort bis hin zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern machen deutlich, dass die FREIEN WÄHLER programmatisch gut aufgestellt und durchsetzungsstark sind. Das gilt auch für die personelle Angebot der FREIEN WÄHLER mit erfahrenen Politikerinnen und Politikern aus den Regionen. Und die Mitgliederzahlen steigen weiter Woche um Woche.

"Wenn es der AfD wirklich um eine solide Euro-Politik geht, sollten die Herren Dilger (AfD NRW) und Lucke (AfD-Bundesvorstand) die Notbremse ziehen und auf die Teilnahme an der Bundestagswahl verzichten", so Krentz.