JUNGE FREIE WÄHLER Hessen: Keine SüdLink-Trasse durch Hessen und Deutschland

"Besser dezentrale Lösung mit Wertschöpfung vor Ort"

Mit ca. 800 Kilometern Kabel für ein Milliardenprojekt, bei dem die endgültigen Kosten für den Steuerzahler noch nicht feststehen, möchte die große Koalition in Berlin die Energiewende für die beiden Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg lösen.

 Nachdem es auch in Bayern und Baden-Württemberg erhebliche Proteste der Bevölkerung gibt, haben sich in Hessen auch sehr viele Bürgerinitiativen gegründet, die diese Trasse ablehnen. Hauptgrund hierfür ist sicher das Beschleunigungsgesetz, das von der Bundesregierung beschlossen wurde, um die Belange vor Ort nicht zu hören und den Bürgern diese Trasse mit erheblichen Einschränkungen einfach von oben herab aufzudrücken. 

"Wir JUNGEN FREIEN WÄHLER Hessen unterstützen ausdrücklich jede politische Bürgerinitiative gegen die SÜDLink-Trasse, lehnen sie ab und setzen auf ein zukunftsorientiertes, intelligentes (smart) Netz, das über dezentrale regenerative Energieträger gespeist wird", so der Landesvorsitzende  der JFW und Mitglied des Kreistags Schwalm-Eder, Engin Eroglu.

 FREIE WÄHLER-Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Wir FREIEN WÄHLER sind für eine Bürger-Energiewende mit dezentraler Wertschöpfung vor Ort. Die größenwahnsinnigen Stromtrassen wie der SÜDLink schaden der Energiewende und dienen nur dem Stromnetzbetreibern, die 9% Rendite kassieren und auch Kohlestrom für den Stromexport transportieren wollen. Man muss den überschüssigen Windstrom im Norden über power-to-gas in Gas umwandeln und übers Gasnetz transportieren. Das ist eine vernünftige Lösung ohne große Trassen." 

Die vielen Milliarden Steuergelder wären für den weiteren Ausbau von dezentralen Energieversorgungslösungen, die Förderung von Energieeinsparung und die Forschung - bspw. Energiespeicher - besser angelegt als in ein Netz mit einer Hauptschlagader aus dem Norden für den Süden, welches auch mit erheblichen Risiken verbunden ist.