FREIE WÄHLER zum Doping-Bericht-West

Aiwanger: CDU/CSU, FDP und SPD jahrelang an Doping beteiligt


Schlimm genug, dass in der DDR jahrzehntelang Sportler gedopt wurden, auch um mit Spitzenleistungen die „Überlegenheit des Sozialismus“ zu dokumentieren. Schlimm genug, dass das SED-Regime und die Kader-Trainer den Sportlern mögliche Nebenwirkungen der Pillen und Zusatzstoffe verschwiegen.

Aber wie der jüngst erschienene Doping-Bericht-West zeigt, waren auch die für den Sport verantwortlichen CDU/CSU-, FDP- und SPD-Innenminister nicht viel besser. Sie haben offenbar jahrzehntelang leistungssteigernde Substanzen erforschen lassen und den Einsatz nicht verhindert. Nein, vielmehr den Einsatz von Dopingmitteln zugelassen. Laut Presseberichten auch, um Top-Ergebnisse bei Olympischen Spielen und bei Weltmeisterschaften zu erreichen.

FREIE WÄHLER-Bundeschef Hubert Aiwanger: "CDU/CSU, FDP und SPD sind keine Saubermänner. Sie sind beim Doping im Sport nicht viel besser als die DDR-Verantwortlichen. Sie sollten sich schämen. Wie für den DDR-Sport Anfang der 90er eingefordert, so sollten sie nun auch die Aufarbeitung im West-Sport aktiv betreiben. Wer trägt Verantwortung und wer hat weggeschaut?"

Die FREIEN WÄHLER unterstützen deshalb auch den Vorschlag, eine Sondersitzung des zuständigen Ausschusses im Bundestag einzuberufen. Auch wenn dies der Union, der FDP und der SPD im Wahlkampf gerade nicht ins Drehbuch passt.

Aiwanger: "Wir finden es skandalös, wie man der Gesundheit junger Menschen geschadet hat für einen billigen Applaus der Bundesregierung oder für einen Innenminister. Wer so mit der ihm anvertrauten Jugend umgeht, dem kann man auch an anderer Stelle nicht trauen."