FREIE WÄHLER wollen deutliches Plus in neuer Tarifrunde im öffentlichen Dienst

Bundesvorsitzender Aiwanger: "Standortvorteil nicht aufgeben - der Staat muss funktionieren!"

Eine gut funktionierende, serviceorientierte Verwaltung ist ein Standortvorteil im Wettbewerb der  Staaten. Deshalb appellieren die FREIEN WÄHLER vor Beginn der nächsten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst an die Länder, attraktiver Arbeitgeber zu bleiben.
 
Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Die Bewerberzahlen im öffentlichen Dienst sinken, gute Leute gehen zunehmend in die lukrativere freie Wirtschaft. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten im öffentlichen Dienst steigt, weil es immer wieder Einstellungssperren gibt. Das geht so nicht mehr lange gut. Auch deshalb, weil die Aufgaben durch immer mehr Europavorgaben anspruchsvoller und aufwändiger werden. Es muss auch finanziell wieder attraktiver werden, Staatsdiener zu sein. Der Kampf gegen die Bürokratie muss Freiräume schaffen, den wirklich nötigen Verwaltungsapparat auch anständig zu bezahlen."

Die FREIEN WÄHLER fordern deshalb von den Ländern in der neuen Verhandlungsrunde deutliche Tarifverbesserungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes.