FREIE WÄHLER: Wir brauchen die Unterstützung der UN in der Flüchtlingskrise

Müller und Voht: „Deutschland kann viel, aber diese Krise bewältigen wir nicht allein.“

Angesichts der weiter steigenden Anzahl an geflüchteten Menschen, die in Europa und vor allem in Deutschland Zuflucht vor Krieg und Verfolgung suchen, fordern die FREIEN WÄHLER ein international abgestimmtes Vorgehen.
 
Der stellvertretende Bundesvorsitzende Gregor Voht erklärt: „Warme Worte, Grenzkontrollen, ein paar Euro mehr für die Unterbringung? Damit löst man eine Ausnahmesituation dieses Ausmaßes nicht. Städte und Gemeinden stoßen immer stärker an ihre Grenzen, wir müssen an die Ursachen ran. Die Fluchtursache Nr. 1 ist die Instabilität im Nahen Osten. Die Lage im Nahen-Osten muss dringend stabilisiert werden, das Vorrücken der IS-Terroristen gestoppt werden. Es braucht ein international abgestimmtes Vorgehen. Die Bundeskanzlerin ist offenbar zu stolz, um zuzugeben, dass wir dringend internationale Hilfe brauchen. Sie will die Krisenmanagerin sein, aber dabei wird sie grandios scheitern."
 
Die FREIE WÄHLER-Europaabgeordnete Ulrike Müller macht deutlich: "Die Flüchtlingskrise in Europa muss in die Gremien der UN getragen werden. Wir brauchen internationale Unterstützung um mit dem Zustrom an Geflüchteten nach Europa umgehen zu können und unserer humanitären Pflicht weiterhin gerecht werden zu können. Wir brauchen aber auch ein internationales, in der UN abgestimmtes Vorgehen zu Bekämpfung der Fluchtursachen. Beispielsweise eine UN-Schutzzone in Syrien. Im Europäischen Parlament werden wir uns dafür einsetzen, dass Europa bei der UN die nötige Hilfe einfordert."
 
Voht: "Ein in der UN abgestimmtes Vorgehen sichert auch, dass sich die USA nicht vor ihrer Pflicht davonschleichen können. Sie haben mit dem Irak-Krieg einen großen Teil zur Destabilisierung des Nahen-Osten beigetragen. Frankreich und Deutschland hatten vor diesem Krieg und seiner destabilisierenden Wirkung für den Nahen-Osten gewarnt, leider wurden alle Befürchtungen wahr. Die Wild-West-Außenpolitik von Präsident George W. Bush hat schlimme Spätfolgen, deren Bekämpfung nicht alleine europäische Aufgabe sein kann.“