FREIE WÄHLER Thüringen fordern Verzicht von Zimmermann

Tasch: „Vorstandschef soll von staatlicher Stütze und Rundfunkrat-Mandat absehen“

Die FREIEN WÄHLER Thüringen fordern den früheren Regierungssprecher Peter Zimmermann auf, seine gut 1400 € staatliche Zuwendung zusätzlich zum Vorstandsgehalt bei Unister abzulehnen. Die Thüringer Regierung soll angesichts des Sparkurses im Land solche Zuschüsse an Wechsler in die Privatwirtschaft ausschließen.

„Es ist nicht nachvollziehbar, dass Spitzenbeamten, die noch dazu auf eigenen Wunsch in die Privatwirtschaft gehen, dieser Weg auch noch durch den Steuerzahler versilbert wird“, so Landeschef Marco Tasch.

Und weiter: „Zimmermann sollte auch so viel Feingefühl an den Tag legen und auf seinen MDR-Rundfunkrat-Posten verzichten. Als Wirtschaftsvertreter eines Leipziger Unternehmens kann Zimmermann nicht mehr für Thüringen im Rundfunkrat sprechen. Das liegt doch auf der Hand.“

Die FREIEN WÄHLER in Thüringen erwarten von Ministerpräsidentin Lieberknecht und vom SPD-Koalitionspartner mehr Bodenhaftung. Tasch “Die staatliche Alimentierung und eine 3 Jahre Risiko-Absicherung für Zimmermann versteht kein Unternehmer und auch kein Steuerzahler.“

Zimmermann war ohne Studienabschluss zum Thüringer Regierungssprecher im Range eines Staatsekretärs in der Besoldungsgruppe B 9 berufen worden und wechselt nun nahtlos in die Vorstandschefposition bei Unister.