FREIE WÄHLER: Regionale Energiewende – Jetzt !

Deutschland hat die Konsequenzen aus der Katastrophe von Fukushima gezogen, den Atomausstieg beschlossen und mit dem Aufbau regenerativer Energien begonnen – zum Schutz der eigenen Bevölkerung, aber auch der Bevölkerung der benachbarten Länder. Denn atomare Wolken machen vor keiner Landesgrenze halt. So liegt z.B. aufgrund der Atomkatastrophe von Tschernobyl die Strahlenbelastung in Bayern mit 10.000 Becquerel pro Kilogramm extrem weit über dem zulässigen Messwert von 600 – und das 30 Jahre nach dem Unglück!

Die FREIEN WÄHLER fordern deshalb: Die Reaktoren Gundremmingen, Tihange 2 und Doel 3 müssen abgeschaltet werden!

In Nordrhein-Westfalen ist man beunruhigt über die Häufung von Störfällen im Nachbarland Belgien. Die atomaren Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima aber auch der jüngste Computerfehler in im bayrischen Atomkraftwerk Gundremmingen zeigen der gesamten Welt auf, welche Risiken im Betrieb von Atomkraftwerken liegen, so die Landesvorsitzende FREIE WÄHLER, Christa Hudyma.

Zum Teil sei diese Technik über 40 Jahre alt. Der Betreiber habe genug Geld mit diesen Anlagen verdient. Jetzt sei die Lebenszeit überschritten und man sollte an Mensch und Umwelt denken und sofort abschalten!

Zum Zeitpunkt der Katastrophe in Fukushima waren weltweit insgesamt 443 Reaktoren am Netz. Heute, 5 Jahre später, ist die Zahl laut des Fachblattes ATW Anfang März gleich geblieben.

Das belegt, dass der deutsche Atomausstieg ein Alleingang ist und weltweit nur wenige Nachahmer findet. Darüber hinaus sind laut Branchenstatistik derzeit weltweit 68 Reaktoren im Bau. Das zeigt, dass ein Alleingang nicht zielführend ist! Christa Hudyma: „Die Energiewende darf nicht schon nach 5 Jahren zum scheitern verurteilt sein.“

Doch selbst mit dem Abschalten des letzten Kernkraftwerks ist die Gefahr nicht gebannt. Die Endlagerfrage für tausende Tonnen Atommüll ist nach wie vor ungelöst.