FREIE WÄHLER nehmen Biedenkopf-Anstoß zur Familienpolitik auf

Bundeschef Aiwanger: "Rente künftig noch stärker an Kinderzahl koppeln"

Die FREIEN WÄHLER begrüßen die familienpolitische Debatte, die Sachsens Alt-MP Prof. Kurt Biedenkopf heute in der Sächsischen Zeitung angestoßen hat. Mit Blick auf den Geburtenrückgang und die Frage, was heute Familie ist und welchen Stellenwert sie hat, sagt der Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger:

"Die alte Vorstellung, Kinder gibt`s ohnehin immer, ist nicht mehr Realität. Wenn 200 Mrd. Euro für Familienpolitik nicht genügend Anreize für junge Leute bieten, auf Nachwuchs zu setzen, dann müssen wir anders steuern. Wir plädieren dafür, die Rentenhöhe noch stärker von der Anzahl der eigenen Kinder abhängig zu machen. Das unwürdige Gezerre um den einen Rentenpunkt für Mütter, die ihre Kinder vor 1992 zur Welt brachten, ist beschämend."

Wer ein Kind hat oder kinderlos ist, hat entsprechende finanzielle Mittel frei, um sich außerhalb des klassischen Rentensystems für die eigene Rente besser abzusichern. Unter dem Strich ist das für alle eine faire Lösung. Die Arbeitnehmer immer länger arbeiten zu lassen, ist jedenfalls keine nachhaltige Lösung. 

"Wenn wir die Bedeutung der Kinder nicht heben, überdehnen wir die Sozialsysteme und die Solidarität der Steuerzahler. Außerdem  verschärft sich auch das Pflege- und Facharbeiterproblem mittelfristig noch mehr."