FREIE WÄHLER: Kinderrechte gelten für alle Kinder

Voggendorf/New York. „Kinder sind Kinder, egal wo. Minderjährige sind mit die schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft und brauchen Unterstützung, gerade auch wenn sie ohne Angehörige aus Kriegsgebieten zu uns kommen. Sie müssen natürlich die gleichen Rechte haben wie Kinder, die in Deutschland geboren wurden“, so die eindeutige Haltung von Gabi Schmidt, stellvertretende Bundesvorsitzende FREIE WÄHLER.

Gabi Schmidt hat sich im Rahmen einer Delegationsreise nach New York über Stand und Umsetzung der weltweiten Kinderrechte informiert. Im Zentrum der Gespräche mit den Vereinten Nationen stand die 1992 in der Bundesrepublik in Kraft getretene UN-Kinderrechtskonvention und deren Umsetzung. Aus aktuellem Anlass wurde diskutiert, inwiefern die Kinderrechte auch für Flüchtlingskinder in Deutschland gültig wären.

Weitere Themen, die auch mit Initiativen und Organisationen außerhalb der Vereinten Nationen besprochen wurden, waren die Stellung von Minderjährigen in unterschiedlichen Kulturen sowie das Phänomen Gewalt.

„Ich war schockiert über die realitätsnahen Schilderungen über Kindersoldaten. Mehr bewaffnete Konflikte bedeuten auch eine steigende Anzahl bewaffneter Minderjähriger. Diese werden zum Teil unter Drogen gesetzt und regelrecht abgerichtet“, berichtet Gabi Schmidt nach dem Gespräch mit Marta Santos Pais, UN Sonderbeauftragte für Gewalt gegen Kinder.

Bildungseinrichtungen seien oft Ziel von Aggressionen, da sich bewaffnete Parteien dort verschanzen und Kinder als Geisel oder Schutzschilde missbrauchen. Auch Bildung an sich befinde sich regelmäßig im Visier von Aggressoren. Statt neutralem Unterricht wie wir ihn kennen, würden Extremisten Schule nur für die Verankerung ihrer ideologischen Vorstellungen nutzen wollen. 

Abschließend betont die FREIE WÄHLER stellv. Bundesvorsitzende Gabi Schmidt: „Die Kinderkommission versteht sich als Anwalt für Kinder und Jugendliche und nimmt damit eine Querschnittsaufgabe über alle Bereiche der Gesellschaft an.“