FREIE WÄHLER informieren sich bei Klausur über Teichwirtschaft

Bundesvize Schmidt: Einmalige Kulturlandschaft und hochwertiges Lebensmittel müssen gefördert werden

Abgeordnete der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion informieren sich im Karpfenland Aischgrund über die Situation der unterfränkischen Karpfenteichwirte.

von links: Hubert Aiwanger, Vorsitzender des FW-Bundesvereinigung und Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag; Ulrike Müller, Spitzenkandidatin der FW für die Europawahl und stellvertretende Fraktionsvorsitzende; Gabi Schmidt, stellv. Bundesvorsitzende, MdL aus Uehlfeld und selbst Teichwirtin.

Die Karpfenteichwirtschaft spielt u.a. in Mittelfranken eine wichtige wirtschaftliche und kulturelle Rolle - sie hat eine Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht und ist ein wichtiges Aushängeschild für den Tourismus. Zum Abschluss der Karpfensaison  haben sich die FREIEN WÄHLER im Rahmen einer Frühjahrsklausur im Karpfenland Aischgrund vor Ort über die Situation der Karpfenteichwirte informiert. Gabi Schmidt, Abgeordnete aus Uehlfeld, stellvertretende Vorsitzende der FREIE WÄHLER Bundesvereinigung und selbst Teichwirtin, erläuterte mit mehreren Experten die Probleme, mit denen die Teichwirte aktuell zu kämpfen haben: beispielsweise Fischkrankheiten und natürliche Fressfeinde. Insbesondere der Kormoran, aber auch der Biber sorgten für große Probleme. 

In den vergangenen Jahren hat sich im Aischgrund ein Modellprojekt zum Schutz der Teichwirtschaft vor Kormoranen bewährt. Wenn die Teichwirte hier keine Unterstützung bekommen, werden sie irgendwann frustriert aufgeben und statt Karpfenteichen wird es  Maisfelder geben. 

Gabi Schmidt fort mehr politische Unterstützung für den Erhalt der Teichwirtschaft: "Die Teichwirtschaft muss nicht nur geschützt, sondern müsste sogar ausgebaut werden. Mit ihrer regionalen Wertschöpfung und heimischen, gesunden Lebensmitteln entspricht sie schließlich genau dem Zeitgeist." Man müsse generell bei landwirtschaftlichen Themen wie der Teichwirtschaft mehr politischen Mut an den Tag legen, um die Interessen der Eigentümer und Bewirtschafter vor Ideologen zu verteidigen. Mit dem möglichen Einzug der FREIEN WÄHLER in das Europäische Parlament nach der kommenden Europawahl Ende Mai solle dieser bürgerfreundliche politische Ansatz auch in Brüssel fortgesetzt werden. Schmidt zeigte sich zuversichtlich, dass die FW-Spitzenkandidatin für die Europawahl und derzeitige stellvertretende Vorsitzende der FW-Landtagsfraktion Ulrike Müller sich auch im Europäischen Parlament für die Themen der kleinteiligen bayerischen Landwirtschaft einsetzen werde.