FREIE WÄHLER für Kurswechsel in Griechenlandpolitik

Aiwanger: Wir müssen die Notbremse ziehen - Das ewige "Weiter so!" kostet uns immer mehr Geld

Nach dem Sieg der Linkspartei Syriza in Griechenland fordert der Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER und Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag Hubert Aiwanger einen Kurswechsel in der Griechenlandpolitik: "Die Europolitik von Merkel und EU sind Mitschuld am Erstarken radikaler Kräfte in Griechenland und dem Wahlsieg der Linkspartei. Was wäre wohl in Deutschland los bei über 25% Arbeitslosigkeit und über 50% Jugendarbeitslosigkeit? Griechenlands Wirtschaft muss wenigstens in einigen Bereichen wie beim Tourismus  wieder wettbewerbsfähig werden und braucht deshalb wieder eine eigene Währung zusätzlich zum Euro, um abwerten zu können."

 Aiwanger warnt davor, immer neue Hilfspakete für Griechenland zu schnüren, die uns am Ende immer mehr Geld kosten würden, da eine komplette Rückzahlung der mittlerweile mehr als 300 Milliarden Euro Schulden Griechenlands ohnehin nicht ernsthaft zu erwarten sei.

 "Wir dürfen verlorenem Geld nicht immer mehr frisches Geld hinterherwerfen" sagt Aiwanger.

 Mit einer eigenen Währung könnte Griechenland dagegen ohne neue Hilfspakete aus Brüssel seine eigene Ausgabenpolitik gestalten und auch selbst verantworten ohne fragwürdige Vorgaben aus Brüssel wie z.B. die Privatisierung vieler Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge umsetzen zu müssen.