FREIE WÄHLER fordern 25 Jahre nach Mauerfall endlich Aufarbeitung der Treuhand-Entscheidungen

Bundeschef Aiwanger: "Wurden ostdeutsche Konkurrenten plattgemacht?"

Die FREIEN WÄHLER würdigen die friedliche Revolution in Ostdeutschland vor 25 Jahren. Es ist in großem Maße dem Mut vieler Ostdeutscher zu verdanken, dass die SED-Diktatur samt Mauer zum Einsturz gebracht wurde. Neben dem Eingesperrtsein hat die ökonomische Misere zu grosser Unzufriedenheit beigetragen und das Fass bei vielen DDR-Bürgern überlaufen lassen. Aber ohne Ausreisewelle und Demonstranten hätte sich nichts bewegt.

In den Wein der Feierlichkeiten wollen die FREIEN WÄHLER aber auch etwas Wasser schütten.

Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Es wird höchste Zeit, dass die Arbeit der Treuhand von neutraler Seite aufgearbeitet wird. Sie hat sicher viel gerettet, aber bis heute lebt auch der Ärger über möglicherweise absichtliche Zerschlagung von Ost-Konkurrenz. Das muss aufgearbeitet werden."

Viele ehemalige DDR-Bürger haben Anfang der 90er ihre Arbeit verloren und mussten mit ihrer Qualifikation - oft auch als Akademiker - als Seiteneinsteiger niedriger bezahlte Arbeit anderswo annehmen. Die FREIEN WÄHLER sind der Auffassung, dass die Aufarbeitung der Treuhand-Entscheidungen einen wichtigen Beitrag zur deutschen Einheit auch in den Köpfen leisten kann.  Viele Kosten der deutschen Einheit waren vermeidbar. Der Statusverlust betroffener DDR-Bürger spielte der PDS und noch heute der Linken unnötig Wählerstimmen zu.