Internationaler Tag der Familie am 15. Mai: FREIE WÄHLER fordern finanzielle Entlastung von Familien und kostenfreie Kinderbetreuung

Gabi Schmidt, stellv. Bundesvorsitzende FREIE WÄHLER

Schmidt: Familie ist da, wo Kinder sind

München. Die FREIEN WÄHLER erinnern zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai daran, dass die finanzielle Entlastung von Familien sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zentrale politische Themen werden müssen.

Gabi Schmidt, stellvertretende Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER, kritisiert die bisherige Form des Ehegattensplittings als „nicht zielführend“. „Familie ist da wo Kinder sind. Deshalb sollten in Zukunft die Kinder als Bezugspunkte fungieren – ganz gleich, ob diese von Alleinerziehenden, verheirateten oder unverheirateten Eltern aufgezogen werden. Das wäre tatsächlich bürgernahe Politik, welche die finanziellen Probleme von Familien bekämpfen würde“, so Schmidt. Es sei an der Zeit, dass Familien mit Kindern steuerlich entlastet würden. „Deswegen wollen wir im Sinne eines Familiensplittings erreichen, dass die Freibeträge für Kinder auf das Niveau der Erwachsenen angehoben werden. Darüber hinaus fordern wir FREIEN WÄHLER eine deutliche Erhöhung des Kindergeldes.“

Zudem müsse dringendst die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichergestellt werden, sagt Schmidt. Dafür sei ein gut ausgebautes, hochqualitatives und kostenfreies Kinderbetreuungssystem von der Krippe bis zur Ganztagsschule notwendig, das sich auch nach den Bedürfnissen von Familien richte, mahnt Schmidt. „Genau betrachtet sind bei uns sogar die Mehrwertsteuerrichtlinien familienfeindlich. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Kindernahrung, -kleidung sowie -spielzeug mit 19 Prozent belastet werden – Hundefutter jedoch nur mit sieben Prozent.“ Die Forderung ‚Deutschland muss kinderfreundlicher werden‘, dürfe nicht länger zur Floskel verkommen, sondern müsse gerade mit Blick auf den demografischen Wandel eine der Maximen der Landes- und Bundespolitik sein. „Die mehr als lächerliche Erhöhung des Kindergeldes um zwei Euro zeigt auf, dass SPD und CSU die Probleme und die Wichtigkeit der Familien noch immer nicht ernst nehmen. Familie ist mehr als nur ein Kostenfaktor, Familie ist die Keimzelle unserer Gesellschaft. Hier werden Werte an die nächste Generation vermittelt, der Umgang miteinander und die Akzeptanz unserer Demokratie gefestigt“, erklärt Schmidt abschließend.








Veröffentlicht am: 15.05.2017 15:55

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