BUNDESFACHAUSSCHUSS BESCHLIESST POSITIONEN DER GESUNDHEITS- UND PFLEGEPOLITIK FÜR DEN FREIE WÄHLER BUNDESTAGSWAHLKAMPF

INFORMATION DES BUNDESFACHAUSSCHUSS GESUNDHEIT

Der FREIE WÄHLER Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege wurde vom Vorsitzenden der Landesvereinigung Baden Württemberg Klaus Wirthwein herzlich in Abstatt willkommen geheißen.

Die FREIEN WÄHLER Gesundheitsexperten unter Leitung von Dr. Otto Bertermann setzen klar Grundlagen für den Bundestagswahlkampf:

"Der Mensch und der Patient im Mittelpunkt für eine sicheres und zukunftsfähiges Gesundheits- und Pflegesystem"; dies soll der Leitfaden der FREIEN WÄHLER Gesundheitspolitik werden. Die aus vielen Bundesländern angereisten Mitstreiter des Ausschuss setzten folgende weitere Schwerpunkte und Grundlagen um die Zukunftsherausforderung "Gesundheit und Pflege" zu stemmen:

 -      Gesundheitsvorsorge und Prävention stärken

-      selbstbestimmtes Leben - auch im hohen Alter durch eine Pflegeoffensive

-      Aufwertung der Pflegeberufe durch leistungsbezogene Entlohnung und schnelle Anpassung der

    Pflegeschlüssel

-      Hebammenberuf fördern durch Erhalt und Förderung von Hebammen geleiteten geburtshilflichen

    Einrichtungen und Geburtshilfeabteilungen in Krankenhäusern

-      wohnortnahe medizinische Versorgung aller Bürger für Stadt und Land gleichermaßen

-      Stärkung der freien Berufe im Gesundheitswesen, wie niedergelassene Haus- und Fachärzte,

    Apotheker, Hebammen und Therapeuten

-      Gerechtigkeit bei den Gesundheitskosten für Asylbewerber, also keine Umlage der Kosten auf

     gesetzlich Versicherte

-      Erhalt der freiwilligen Organspende

Am Nachmittag konnten die Mitstreiter unter Leitung der stellv. Vorsitzenden Annette Walter-Kilian die Positionen für die Pflegeoffensive und für den Erhalt einer kommunalen Krankenhausstruktur ausarbeiten.

Durch das seit Januar angewendete Pflegestärkungsgesetz II wird der Pflegekräftenotstand deutlicher. Dem kann nur durch eine schnelle Anpassung des Pflegeschlüssels und die Aufwertung der Pflegeberufe entgegengewirkt werden. Eine schnelle flächendeckende Einrichtung der im Gesetz geplanten Pflegeberatungsstellen hilft Betroffenen zusätzlich bei Pflegebedürftigkeit.

Kommunal getragene Krankenhäuser, besonders auf dem Lande stehen durch neue gesetzliche Vorgaben am Rande der Existenz; davon ist inzwischen fast jedes Bundesland betroffen. Gerade kommunale Krankenhäuser, die im Besonderen für eine flächendeckende Notfallversorgung zuständig sind, müssen erhalten werden. Der ländliche Raum darf nicht der Verlierer der zunehmenden Kapitalorientierung auch im Gesundheitswesen werden.








Veröffentlicht am: 08.02.2017 10:12

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