FREIE WÄHLER Hamburg und Familienunternehmen für Rettungsschirm-Ablehnung

Wolf Achim Wiegand, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER Hamburg

Hamburg (17. Mai 2012) - FREIE WÄHLER Hamburg unterstützen den Verband "Die Familienunternehmer - ASU" (http://www.familienunternehmer.eu/) bei der entschiedenen Ablehnung des dauerhaften Euro-Rettungsschirms (ESM). Das unterstreicht Landesvorsitzender Wolf Achim Wiegand in einer Stellungnahme (siehe http://bit.ly/KDJyhM).

In einem Brandbrief an den Deutschen Bundestag hatte Verbandspräsident Lutz Goebel von den abgeordneten gefordert, „dem ESM in seiner jetzigen Form keinesfalls zuzustimmen“. Die Vereinigung ist der Interessenverband von rund 180.000 Firmen mit acht Millionen sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern.

"Auch FREIE WÄHLER Hamburg lehnen den ESM ab, weil er die Eurozone zur Schuldentransferunion macht und damit die Absichten bei der Einführung der Gemeinschaftswährung ins Gegenteil verkehrt", erklärt Wiegand. Anstatt mit Steuergeld weitere Bankkredite abzusichern, benötigten Schuldenstaaten wie Griechenland in erster Linie "Hilfe zur wirtschaftlichen Selbsthilfe".

In dem Brief der Familienunternehmen, den das Handelsblatt publizierte (http://bit.ly/LanNCx), heisst es unter anderem: Viele renommierte Ökonomen seien der Überzeugung, dass der ESM als dauerhafter Mechanismus nicht geeignet sei, Stabilität in Europa wieder herzustellen. Denn er sei so konstruiert, dass der Reformdruck erheblich nachlasse.

„Griechenland rast sehenden Auges auf den Staatsbankrott zu und ist derzeit nicht regierungsfähig“, so der Verband. Zudem habe der neu gewählte französische Präsident angekündigt, den bisherigen Konsens aufzukündigen.

„Damit ist die Geschäftsgrundlage jeder weiteren Stützungsmaßnahme entfallen“.

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